Homoeopathie

»Wähle, um sanft, schnell und dauerhaft zu heilen (...) eine Arznei, welche ein ähnliches Leiden (...) für sich erregen kann, als sie heilen soll.«

Samuel Hahnemann, Organon

Homöopathie

Die Homöopathie wurde im 18. Jhd. von Dr. Christian Friedrich Samuel Hahnemann begründet und basiert auf dem Prinzip der Ähnlichkeitsregel. Hahnemann fand heraus, dass man mit Substanzen, die bestimmte Symptome bei einem gesunden Menschen auslösen können, Erkrankungen heilen kann, die sich mit einer ähnlichen Symptomatik äussern. Je ähnlicher die Symptome, desto gezielter kann die Arznei wirken. Zum Beispiel löst eine frische Zwiebel (Allium cepa) beim Schneiden Tränenfluss und eine laufende Nase aus. In der Homöopathie kann das hoch verdünnte Allium cepa genau diese Symptome regulieren und kann entsprechend bei Erkältungskrankheiten mit Tränenfluss und Fließschnupfen eingesetzt werden.

Mit der Homöopathie können sowohl akute als auch chronische Leiden sanft und nachhaltig behandelt werden. Auch bei psychischen Auffälligkeiten und seelischen Traumata hat sich diese regulierende Therapieform bewährt.

Theoretisch können für Tiere die gleichen homöopathischen Mittel wie für den Menschen genutzt werden.

Meine Aufgabe ist es, mit Ihnen gemeinsam die individuellen Symptome sowohl auf körperlicher aus auch seelischer und konstitutioneller Ebene zu ermitteln und das Similimum („das Ähnlichste“) zu finden, das ihr Tier wieder in das gewünschte Gleichgewicht bringt.

Konstitutionsmittel

Der Einsatz von sogenannten „Konstitutionsmitteln“ hat sich mittlerweile auch in der Tierheilkunde sehr bewährt. Hierzu werden vor allem Wesenseigenschaften und bestimmte Neigungen eines Tiers gewichtet. So wird sein „Konstitutionstyp“ erfasst und ein homöopathisches Mittel gewählt, welches diesem Typ am besten entspricht.